Wer es kurz und knackig haben möchte: Hier gibt es meine 100 besten Aufnahmen (von knapp 2000) in einem Webalbum: Südafrika 100 Best of Eine etwas andere Nacharbeit findet man in meinem Bericht über Apartheid, Rassismus und Kolonialismus - und was der Tourist davon mitkriegt. Dieser Beitrag steht in meinem Polit-Blog publicopinia: Reale Welt des Kolonialismus Das war es nun wirklich, und ich schließe diesen Reiseblog. *** Nachtrag Januar 2024 Nach fünf Jahen und weiteren Reisen durch Afrika (Namibia, Tansania) mit einem weiteren Zwischenstop in Kapstad kann ich mein hier in diesem Blog geäußertes Urteil in keiner Weise mehr teilen und nachvollziehen: - Südafrika ist ein absolut faszinierendes Land, jede neue Reise in jeder Länge lohnenswert, ich werde bald wieder dort sein! - Kapstadt ist eine der tollsten und attraktivsten Städte, die ich in der Welt kenne. Auch dorthin zieht es mich immer wieder! Also: eigene Erfahrungen machen - sacken lassen - Urteile revidier...
Stellenbosch gehört schon zum Großraum und Ballungsgebiet Kapstadt; es ist eine elegante Vorstadt. Viele breite Straßen, Wohngebiete und Gewerbegebiete breiten sich zwischen den Weinfeldern aus. Ich fand das bei der Anfahrt doch sehr ernüchternd, das "berühmte" Weinbaugebiet von Stellenbosch als Teil einer Großstadt zu erleben. Nun, das stimmt nur halb, denn hinter Stellenbosch geht es erst richtig los mit dem Pearl Valley, Hauptort Paarl. Dort liegt etwa die Großkellerei Nederburg, und im Nebental etwas abseits der Weinort Franschhoek. Letzterer hat mir ganz besonders gut gefallen, dazu gleich mehr. Gestern bin ich von Hermanus die wirklich malerische Küstenstraße 44 zur False Bay hin gefahren. Teilweise hat es da noch gegossen, aber bei den Pinguinen von Stony Point war es wenigstens trocken. Sie hocken da recht armselig auf den Felsen und warten ab: die Mauser, Federwechsel! Man sieht es auf einigen Fotos, wie zerzaust manche Tiere aussehen. Sie können in dieser Zeit, 3 ...
Eigentlich müsste ich auch als Überschrift "Table Mountain" schreiben, denn auf den bin ich gestern hinauf geklettert, mit Guide. Das war auch besser so, nicht weil man alleine den Weg nicht finden würde (Skeleton Gorge Trail ist gut beschildert), aber der Weg ist recht anspruchsvoll, da ist ein Begleiter immer besser. Der private Guide war ein sehr angenehmer und kundiger Mensch aus dem wirklich schwarzen Teil Südafrikas. Wir haben uns gut unterhalten - in den Pausen. Denn beim Steigen blieb einem schnell die Puste weg. Es ging immerhin 940 m in die Höhe auf insgesamt 1084 m, die höchste Stelle des Tafelberg. Dann wandert man noch ein langes Stück über das Hochplateau bis zur Seilbahn-Station. Da ist natürlich touristisch einiges los. Der Tafelberg erinnerte mich doch stark an den Hohen Ifen im Kleinwalsertal, ähnliches Gestein, ähnliche Formation, nur der Bewuchs ist anders: Hier die Fynbos-Vegetation (auf die Dauer langweilig), dort bunt blühende Almwiesen. Die Aussicht is...
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