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iSimangaliso

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iSimangaliso (das bedeutet "der Wunderbare", früher einfach 'Wetland' genannt) heißt der wunderschöne, abwechslungs- und artenreiche Nationalpark, von dem Santa Lucia umschlossen ist und der sich noch einige zig Kilometer nach Norden erstreckt. Einen Teil davon, der direkt an der Küste liegt, kann man bis zum Cape Vidal normal befahren. Habe ich heute gemacht. Kudus Die Bilder im Webalbum spiegeln eigentlich den Nationalpark recht gut: Da gibt es die Strände hier bei S. Lucia, die schon Teil des NP sind, dann die grünen Marsch- Gebiete hinter den hohen bewaldeten Dünen, dann die weite herrliche Bucht von Cape Vidal, ein Ausflugsparadies für Familien, am Sonntag besonders zum Barbecue (afrikaans 'Braail' ist ungebräuchlich geworden) und zum Spielen am eigentlich menschenleeren Strand. Nur Baden habe ich in der Brandung kaum einen gesehen. Die Kinder spielen in der flachen Lagune, die hinter einem Felsenriff geschützt liegt. Dann zurück zur Mündung ...

Hluhluwe-Imfolozi

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Diesen unaussprechlichen Namen hat der älteste Nationalpark Südafrikas - und er ist tatsächlich einer der schönsten! Aussprechen tut man es Schluschlue. Er umfasst ein insgesamt wirklich großes Gebiet mit Flusstälern und Bergen, mit weiten grünen Buschlandschaften und im Imfolozi -Teil auch Savannen - Landschaften. An Großtierwelt ist alles vertreten, so man es denn zu Gesicht bekommt. Mir hat der Park vor allem landschaftlich sehr gut gefallen, das viele satte Grün auch des Buschlandes hebt sich doch wohltuend ab von dem trockenen Grau des Krügerparks. Und - der Hluhluwe ist berühmt für seine Nashörner, die Breitmaul- oder Weißen Nashörner. Die gibt es hier inzwischen wieder so zahlreich (dank eines jahrzehntelangen Schutzprogrammes), dass sie einem sehr oft über den Weg laufen, einmal auch sehr überraschend sowohl für die Rhino-Mama mit ihrem Jungen als auch für mich. So ganz angenehm ist das nicht, wenn im dichten Busch solch ein massiges Tier sich plötzlich hinter einer Kurve...

Kwazulu-Natal

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Jetzt bin ich in der vierten südafrikanische Provinz KwaZulu-Natal, nach Gauteng (Joburg), Mpumalanga (Kruger), Limpopo (Panorama-Route); dazu kommt noch außerhalb von RSA eben Swaziland. Santa Lucia liegt im Zulu-Landesteil: Eigene Sprache, eigene Kultur. Es fällt schon an der Kleidung der Frauen auf, die man auf den Märkten am Straßenrand der Dörfer sieht - dort spielt sich das Leben ab. Die Fahrt über 320 km nach Süden verlief zur Hälfte noch in Swaziland, im Caneland, also durch viele Zuckerrohrplantagen. Aber auch andere agrarische Projekte gab es zum vielfältigen Obstanbau und zur Schulbildung / Weiterbildung. Ich weiß das von den zahlreichen großen Tafeln, auf denen die Projekte genannt und beschrieben wurden - mit dem Sternenkranz der EU geprägt. Das erfüllte mich doch mit etwas Stolz, dass die viel gescholtene Europäische Union hier im kleinen Swasiland (engl. mit 'z') mit zahlreichen Projekten präsent ist: Gut so! Swasiland, ab 2019 übrigens eSwatini, hats nötig...

Hlane

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Ich war heute im Hlane Royal National Park ('Hlane' wird gesprochen so ähnlich wie 'tlchane'.). So klangvollen ist das hier. Im Grunde ist es nur ein nicht allzu großer Game Park, in dem es die "Big 5" zu entdecken gibt. Ich bin vor allem endlich zu meinen "Rhinos" gekommen. Sie waren ganz nah vor und neben uns, White Rhinos, die Friedfertigen. Eine Gruppe Löwen gab es auch noch zu sehen, dazu manche anderen der bekannten Tiere. Nur den Leopard, den habe ich auch hier nicht zu Gesicht bekommen. Dazu gehört einfach viel Glück. Es war ein schöner Park, eine interessante Tour (ein Guide mit großem Safari-Jeep und uns drei Gästen) und wegen der Nähe der Tiere ein großes Erlebnis. Das war im Wesentlichen mein Tag in Swaziland. Die Bilder von heute sind schon im Webalbum online. Na ja, nicht ganz, denn eigentlich habe ich recht viel erlebt: Morgens gab es beim Frühstück ein sehr anregende Gespräch mit anderen Gästen, Deutschen und Schweden, dann ein ...

Mpumalanga

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Mpumalanga heißt die östliche Provinz Südafrikas, zu welcher der größte Teil des Krüger NP gehört. Heute bin ich diese Provinz von Nord nach Süd durchfahren, um dann kurz nach Osten Richtung Swaziland abzubiegen. Gelegenheit, ein wenig über 'Land und Leute' zu schreiben. Was es in Südafrika nicht gibt, oder was mir bisher so gut wie nie begegnet ist: Windkraftwerke, Solarzellen auf Dächern, streunende Hunde. Eigentlich gibt es überhaupt keine Hunde im öffentlichen Raum. Erstaunlich, angenehm. Katzen schon. Ich habe heute eine Bildserie beim Autofahren geschossen. Man sieht bei der Auswahl, die ich ins Webalbum hochgeladen habe, die wechselnden Landschaften, das Bild der Straßen und Dörfer, bisweilen Menschen am Rand. Die Straßen sind allgemein in gutem bis sehr gutem Zustand, das Netz ist recht dicht, die Beschilderung bestens. Geschwindigkeiten werden scharf überwacht. Die angegebenen erlaubten Höchstgeschwindigkeit sind aber bei den vielen Bergstrecken, die es hier gibt, ...

Balule Nature Reserve

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Zwei Nächte bin ich nun in einem Safari Camp am Balule Nature Reserve. Dieser sehr große private Naturpark ist direkt mit dem Krüger NP verbunden, so dass die Tiere nur unsichtbare Grenzen und keine Zäune vrofinden. Faktisch ist Balule ein Teil des Krüger NP. Die Rukiya Lodge selber liegt in einem privaten Game (= Freizeit-, Erholungs-) Park dicht neben dem Balule am Zusammenfluss von Blyde und Olifant-River. Das Konzept des Safari Camps ist nachhaltig, auch die sehr komfortablen Zelte (mit Nasszelle und Wifi) gehören zum Konzept. Im Album findet ihr Fotos davon. Gestern nachmittags, bald nach der Ankunft, war eine erste Pirschfahrt im Range Rover, um die hier vorkommenden Tiere (hier eben nicht die "Big Five") zu beobachten. Schon bei der kilometerlangen Anfahrt vom streng bewachten Gate zur eigentlichen Lodge traf man auf Giraffen, Zebras und die überall reichlich vorhandenen Impalas, die flink und mit eleganten Sprüngen über die Sandpiste laufen. Das ist alles schon sehr b...

Kruger Nationalpark

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Das war schon ein ganz besonderes Erlebnis. Bei bestem Wetter ging es zum nächstgelegenen Gate (Numbi), Ticket kaufen, und dann ohne Wartezeit in den Park. Es war überraschend leer, erst ab Mittags wurde es voller, aber bei der Hitze (32°) war da von den Tieren nicht mehr viel zu sehen. Nein, stimmt nicht ganz! Es ist schon überwältigend, wenn man auf einmal neben der Straße Giraffen auftauchen sieht, dann Elefanten, Zebras, einmal sogar eineTüpfel-Hyäne, die wohl von einer großen Zahl Geier angelockt worden war, die in der Nähe vermutlich ein Aas entdeckt hatten. Dann Springböcke, Impalas, Elen-Antilopen, Kudus, war alles dabei. Nicht alles konnte ich fotografieren. Manche Tiere hielten sich im Gebüsch auf und waren zwar für das Auge, aber nicht für die Kamera auszumachen. Zahllose bunt gefiederte Vögel, deren Namen ich nicht kenne. Große Raubvögel, Adler oder Geier, gab es immer wieder zu sehen, besonders an den wenigen Wasserstellen. Denn der Park leidet unter großer Dürre. ...

Pretoria

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Heute ging es morgens ins benachbarte Pretoria. Ich wollte dort einen Zwischenstopp einlegen, um wenigstens etwas von Südafrikas Hauptstadt und Regierungssitz mitzukriegen. Ich hatte mir das Fort Schanskop auf einem Hügel neben dem Vortrekker-Monument ausgesucht (Tipp des Reiseführers) , und das war auch sehr lohnend: Es gibt von dort oben einen wunderbaren Blick auf das in einem weiten Tal gelegene Pretoria. - Das Vortrekker-Denkmal habe ich dann auch gleich noch mitbesucht - eine schreckliche  Erinnerung an eine wilde koloniale Zeit, die von den Buren als ihre siegreiche Zeit gefeiert wurde. Und wird, denn die Besucher dort waren ausschließlich weiße Südafrikaner. Der Stachel des Rassismus und Kolonialismus ist noch nicht stumpf, auch nicht in Südafrika. Dann fuhr ich noch zum Union Hill hinauf, dem Regierungssitz und das Parlament von Sa anzusehen: Die Union Buildings. Imposante Gebäude, die wie eine Burg auf einem Berg liegen. Auch sie stammen aus der Zeit der Apartheid. Du...

Wiege der Menschheit

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Heute war ich an einer Wiege der Menschheit: Maropeng-Cradle of Humankind  - World Heritage. Sehr beeindruckend und absolut toll gemacht. Ein paar Fotoeindrücke habe ich dazu auch. Wichtiger ist mir aber das Gefühl, an einer Stelle zu sein, an der vor ca. 300.000 Jahren Vorfahren der Menschen gelebt haben. Was für eine Landschaft haben die gesehen? Ähnlich wie heute - oder ganz anders, vielleicht mehr Buschland? Keine Ahnung vom Klima damals. Jedenfalls haben sie ihre Toten in tiefen Höhlen bestattet, und die hat man just hier gefunden. Cradle of Humankind ist also ein ganzes großes Gebiet, ich war nur am Visitor Centre und Museum, das die ganze Geschichte perfekt erzählt. Oben habe ich das ja schon entsprechend verlinkt. Höhlen gibt's hier am Rand von Johannesburg (1 Autostunde) viele, besonders bekannt sind die Sterkfontein Caves . War ich drin, Höhlen mag ich ja, und diese hier gehört zu den ganz großen. Wir sind nur eine Stunde lang durchgestiegen und gekrochen. Beeindr...

Mandela Madiba

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Das war heute ein sehr interessanter Tag in Joburg. Die Apartheid früher ist hier noch im Bewusstsein sehr präsent, viel mehr, als ich mir das vorgestellt habe. Sehr bewegend all das, was ich heute gesehen habe. Ich bin heute früh los und mit dem Auto ans entgegengesetzte Ende der Stadt gefahren, fast eine Stunde Fahrt. Dort am Gold Reef Casino waren erstens viele günstige Parkplätze, zweitens das Apartheid Museum gleich nebenan, drittens der gemeinsame Punkt zum Umsteigen zwischen Stadtrundfahrt und Soweto-Runde. Das erste machte ich am Vormittag, Soweto am Nachmittag. Johannesburg ist weißgott keine schöne Stadt, am wenigsten bei trübem Wetter mit Gewitter. (Kalt wars auch, kaum 20°). Aber das Zentrum der Apartheid und des Widerstandes gegen das Apartheid-Regime ist Joburg wirklich, - das macht es besuchenswert und überaus eindrücklich. Das heutige Soweto hat Millionen von Einwohnern, es ist auch ein moderner Stadtteil geworden, aber die Vergangenheit ist überaus sichtbar.- Das E...

Johannesburg - Joburg

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Nach einiger Warterei am Frankfurter Flughafen  (ich war viel zu früh dort, alle Züge und Anschlüsse waren pünktlich) ging es gestern bald nach 22 Uhr in die Lüfte. Der Jumbo war voll besetzt. Ich hatte ruhige Sitznachbarn und konnte relativ gut schlafen, und das Frühstückswecken habe ich auch verpasst. Die Ankunft in Johannesburg um halb 10 Uhr vormittags verlief völlig problemlos, auch eine SIM-Karte, prepaid, mit ausreichend Datenvolumen von Vodafone.sa konnte ich schnell erstehen und einsetzen / aktivieren lassen. Ich bin auch hier zumindest in bewohnten Gegenden mit schnellem Internet (4G) unterwegs. Die Übernahme des Mietwagens ging zügig vonstatten - ich hatte Glück, nach mir stand da eine lange Schlange. Die Umstellung auf Linksverkehr war anfangs eine Konzentrationssache, aber als ich vorhin noch zu einem etwas entfernten Einkaufszentrum gefahren bin, ging das schon wieder recht automatisch. Das African Rock Hotel liegt außerhalb von Johannesburg, nicht weit vom Flugha...

Der Start

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Morgen ist es soweit. Abends um 22 Uhr startet die Lufthansa Boeing 747-8i (also ein moderner Jumbojet) LH 572 von Frankfurt nach Johannesburg. Nach 10,5 Stunden Flug ist die Landung am Mittwoch Morgen um 9:30 Ortszeit, das ist eine Stunde vor unserer MEZ (Winterzeit). Es wird also etwas wärmer sein als hier, aber auch mit Regenschauern, wenn ich auf die nächsten Tage schaue. Ich lasse mich überraschen, wie sich mir Südafrika darbietet und was mir begegnet! Die Spannung steigt, alles ist gepackt - es kann losgehen!

Die Route

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Auf Google Maps sind die Aufenthaltsorte (gelbe Sterne) und weitere Attraktionen (points of interest, grüne Fähnchen) gekennzeichnet. In Rot ist die gesamte Route vom Kruger Nationalpark entlang der Ostküste bis zum Kap der Guten Hoffnung eingetragen - damit ihr euch ein Bild machen könnt, wo's lang geht :) Die Schleife Richtung Lesotho ist der Besuch der Drakensberge inklusive Sani-Pass. Heute in einer Woche geht es los!

Die Vorbereitung

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Diese Woche wird gepackt, also die Sachen ausgesucht und herausgelegt, dazu die technischen Artikel fürs Fotografieren und Kommunizieren. Im Kopf ist bereits alles fertig... Erst Station ist Johannesburg. Dort komme ich nächste Woche Mittwoch morgens an. Jo'burg liegt ca. 1700 m hoch auf dem ostafrikanischen highveld . Näheres kann man bei Wikipedia finden. Das Wetter ist frühsommerlich: nachts recht frisch, aber tagsüber schon sehr warm, siehe Übersicht. Die Uhrzeit entspricht genau unserer Sommerzeit, ich muss mich jetzt Sonntag also nur für zwei Tage "umstellen". Südafrika liegt zeitlich eine Stunde vor der MEZ. Das Reisebüro, South Africa Travel ( SA Travel ) hat gute Arbeit geleistet: Straßenatlas, gedruckter Reiseführer für Südafrika, das eigene Tourbook meiner Reise mit Routen, Hotelanfahrten, Sehenswürdigkeiten, Ausflügen sowie die nötigen Vouchers, - alles in einer Stoffmappe reisefertig verpackt, super. Meine notwendigen Papiere und Ausweise (z.B. Int. F...

Wochen vorher

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In gut 2 Wochen ist es soweit: Der Flug von Frankfurt nach Johannesburg steht an, und damit beginnen für mich 7 Wochen Südafrika! Es ist das erste Mal, dass ich dorthin reise, darum bin ich voller Neugier und Erwartung, was es da für mich zu sehen und zu erleben gibt. Lesen kann man ja viel über dieses herrliche Land! Wikimedia Commons Ich beschränke mich diesmal auf den östlichen Landes- und Küstenteil. Die Route führt von Johannesburg zunächst einmal nordostwärts Richtung Kruger Nationalpark. Ich werde dort in einem der privaten Parks eine Foto-Safari erleben. Weiter geht es durch Swasiland zu den St. Lucia Wetlands. Von dort zu den Drakensbergen hinauf und zurück an die Küste; der Abschnitt hier heißt Wild Coast. Dann geht es immer weiter den indischen Pazifk entlang südwärts. Die Garden Coast mit den Weinbergen im Hinterland wird den zweiten Teil meiner Fahrt (Mietwagen) prägen. Dabei gibt es einen Ausflug in die Karoo mit Höhlen und Straußenfarmen. Ziel ist das Kap der ...